18.10.2021

Neustart nach dem Titel

Hintere Reihe von links: Manuel Auf der Maur, Alexis Hirsiger, Lino Oberson, Tommy Perkovic, Jason Odermatt, Nic Zimmermann; mittlere Reihe von links: Trainer Manuel Schnellmann, Leon Portmann, Sven Hurni, Oliver Signer, Finn Schmid, Samuel Käslin; vordere Reihe von links: Matteo Zürcher, Bram Rombouts, Gian Brunner, Tilo Murer, Rafael Auf der Maur. Bild: PD

Hintere Reihe von links: Manuel Auf der Maur, Alexis Hirsiger, Lino Oberson, Tommy Perkovic, Jason Odermatt, Nic Zimmermann; mittlere Reihe von links: Trainer Manuel Schnellmann, Leon Portmann, Sven Hurni, Oliver Signer, Finn Schmid, Samuel Käslin; vordere Reihe von links: Matteo Zürcher, Bram Rombouts, Gian Brunner, Tilo Murer, Rafael Auf der Maur. Bild: PD

Der starke Jahrgang 2008 verliess die Mannschaft in Richtung U15-Elite. Bei der U13-Elite der SG Pilatus verblieb ein schmales Kader, weshalb die neue Saison nach dem Titel einem Neustart gleichkam.

Der Mannschaftsverantwortliche Manuel Schnellmann war in den Wochen vor und nach der Sommerpause sehr aktiv und konnte dank seiner Beziehungen einige neue Spieler für die U13-Mannschaft der SG Pilatus akquirieren. Auch die letztjährigen Trainingsgäste mit Jahrgang 2011 werden nun im Team integriert. Noch vor den Sommerferien wurde der Fokus auf die Technik und die Kondition gelegt. Auch dieses Jahr verbrachte die U13 ihr Trainingslager in Willisau. Es war eine intensive Trainingswoche mit vielen Technik- und Taktikeinheiten, wobei es auch darum ging, die neuen Mitspieler kennen zu lernen und sich als Team zu finden. 

Anfang Juli wurde das erste Trainingsspiel in der Maihof-Halle gegen das U15-Team von Ruswil durchgeführt. Das Motto war: spielen zu lassen, ohne viele Spielzüge anzusagen, 1:1-Durchbrüche zu versuchen, Laufwege zu gehen und erste Erfahrungen zu sammeln. Das Trainerteam liess die noch unerfahrene Mannschaft spielen, schaute zu und machte sich Notizen für die kommenden Trainings. Am Ende resultierte ein klarer Sieg (45:33). Das Trainergespann zeigte sich zufrieden und überrascht über die guten Leistungen. «Es ist ein schönes Zeichen im Hinblick auf die kommende Saison», meinte der Mannschaftsverantwortliche Manuel Schnellmann.

 

Test gegen Meisterschaftsgegner

Das zweite Testspiel gegen die U13-Elite vom HSC Suhr Aarau fand Anfang August statt. Es war ein Gegner der Meisterschaft und somit ein erster direkter Vergleich. Mit einem Schlussspurt holten die Krienser auf und gewannen das Spiel mit sechs Toren Vorsprung.

Kurz vor Saisonstart spielte das neue Team ein drittes Testspiel gegen die U15-Mannschaften von Stans/Altdorf. Die erste Hälfte des Testspiels gegen die Stanser U15-Inter-Mannschaft zeigte auf, dass sich die junge Krienser Mannschaft mit einer geordneten Abwehr, viel Disziplin und Kampf auch gegen die körperlich überlegene Mannschaft sehr gut wehren kann. Sie geriet in den ersten 35 Minuten nur ein paar Tore in Rückstand. In der zweiten Hälfte kam bei Stans die Regio-Mannschaft zum Zuge. Da drehten sich die Machtverhältnisse, und das Krienser Team um die Rückraumspieler Lino Oberson (13 Tore) und Finn Schmid (17 Tore) zeigte dem Publikum, welches Potenzial in der Krienser Mannschaft steckt.

 

Geglückter Saisonstart

Am 4. September war der Saisonstart mit dem Auswärtsspiel gegen den TV Pratteln geplant. Die Krienser Mannschaft hatte in den letzten zwei Trainings vor diesem Spiel intensiv an Abläufen, Abstimmung und Taktik gearbeitet. Während des Abschlusstrainings folgte der Telefonanruf, dass sieben Spieler der gegnerischen Mannschaft in die Quarantäne mussten und das Spiel verschoben wird. Der Saisonauftakt gegen die HSG Aargau Ost eine Woche später ging nach einer schwachen Schlussphase mit 29:35 verloren. Dafür revanchierte sich die SG Pilatus mit zwei Heimsiegen (gegen Genf 57:10 und gegen Pfadi Winterthur 28:18), weshalb dennoch von einem geglückten Saisonauftakt gesprochen werden kann. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der vergangenen Saison werden die Ziele in der Saison 2021/2022 etwas tiefer angesetzt. Es wird ein Tabellenplatz im vorderen Mittelfeld angestrebt.

Finn Schmid / Mike Leisibach