03.04.2022

Germann schwimmt an der SM auf Rang 6 und qualifiziert sich für Zypern

Die Luzerner Aushängeschilder an den Schweizer Meisterschaften: Maayana Wagner und Gian Germann. Bild: ZVG

Die Luzerner Aushängeschilder an den Schweizer Meisterschaften: Maayana Wagner und Gian Germann. Bild: ZVG

Gian Germann erreichte an den Schweizer Meisterschaften neuen Klubrekord und qualifizierte sich für die Multinations im April 2022 in Zypern.

Ende März fanden in Uster die Langbahn-Schweizer-Meisterschaften im 50-Meter-Becken statt. Unter den 500 Schwimmer:innen standen mit Linn Grob, Jaël Jost, Maayana Wagner, Lucyna Wasowicz sowie Richard Georgiev, Micha Grob, Gian Germann, Oliver Hummel, Péter Kopacsi, Even Qarri und Joaquin Schulz auch elf Luzerner:innen am Start.

Mit den zwei Olympiamedaillen-Gewinnern Jérémy Desplanches und Noè Ponti und zahlreichen weiteren Olympioniken war die Meisterschaft so stark besetzt wie noch nie.

Bereits am 2. Tag sorgte der Luzerner Gian Germann für den ersten Exploit des jungen Swim Team Lucerne. In einem starken Rennen über 50 Meter Rücken schlug er nach 27,15 als 5. Schwimmer im Vorlauf an. Er qualifiziert sich damit souverän für das A-Finale der schnellsten acht Schwimmer der Schweiz über 50 Meter Rücken.

Im Finale am Nachmittag gelang es Gian Germann, sich nochmals zu steigern, und er erreichte als Erster seines Klubs eine Zeit unter 27 Sekunden. Seine Zeit von 26,99 bedeutet zugleich Platz 6 und die Qualifikation für die Multinations im April 2022 in Limassol (Zypern). In Zypern werden einige der besten Nachwuchsschwimmer:innen Europas ihres Jahrgangs für ihr Land am Start stehen. Der erst 15-Jährige verpasst mit seiner starken Leistung über 50 Meter Rücken die Kaderlimite der Juniorennationalmannschaft um lediglich 2 Hundertstel.

Nur einen Tag später über die doppelte Distanz qualifizierten sich Gian Germann und Maayana Wagner für den B-Final der besten 16 Schwimmer:innen der Schweiz. Beide waren im Finale langsamer als im Vorlauf vom Morgen und landeten auf dem guten 15. respektive 16. Platz.

Ebenfalls einen Klubrekord brach Péter Kopacsi, der mit 24,56 seine persönliche Bestzeit über 50 Meter Freistil um knapp eine Sekunde unterbot.

PD